Veröffentlichung der Resultate

Die wesentlichen Erkenntnisse, die in der Analyse- und Diskussionsphase sowie in der Weiterentwicklungsphase
über die verschiedenen Methoden generiert werden konnten, werden Anfang 2022 in Form einer Publikation vorliegen
und allen interessierten (Eine Welt-)Akteuren zugänglich gemacht. Bis dahin werden wesentliche Erkenntnisse
auf dieser Seite festgehalten.

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Definition

An unserer Teamklausur haben wir uns Gedanken über den Eine Welt-Begriff gemacht, der von einigen Akteuren immer kritischer betrachtet wird.
Wir haben einige Themen herausgefiltert, die unserer Ansicht nach Bestandteil der Eine Welt-Arbeit sind.
Kannst du dich mit deinem hauptamtlichen oder ehrenamtlichen Engagement auch wiederfinden?
Dann nichts wie ab auf die Online-Karte!

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interviews

Die detaillierte Auswertung ist noch in Arbeit.

Fragebögen

Die detaillierte Auswertung ist noch in Arbeit.

FOKUSGRUPPENGESPRÄCHE

Zwischen Juni und November 2020 wurden alle sieben Fokusgruppengespräche mit etwa 50 Teilnehmer*innen
aus verschiedenen Zielgruppen geführt. Vertreter*innen aus unterschiedlichen Vereinen und Bündnissen,
Themenbereichen und Städten kamen bei unseren digitalen Interviews zusammen und wurden von Ralph Griese (finep)
durch das Gespräch geführt. Zielgruppen waren sowohl die kirchlichen Akteure, junge Initiativen, etablierte Vereine,
Migrant*innenselbstorganisationen (MSOs) als auch Akteure aus dem Bereich der Nachhaltigkeit und dem Fairen Handel.

Herausforderungen

Es zeigten sich vielfältige (und teilweise zielgruppenspezifische) Herausforderungen für Engagierte.
Das Ansprechen von neuen Zielgruppen und die Motivierung neuer Engagierter in vielen Gruppen und Vereinen
als zentrale Herausforderung genannt. Außerdem ist auffällig, dass sich viele Engagierte eine stärkere Zusammenarbeit
mit anderen Gruppen und Vereinen wünschen. Diese solle nicht nur auf lokaler Ebene, sondern auch regionsübergreifend stattfinden.
In diesem Zusammenhang wurden nicht selten fehlende Angebote und unübersichtliche Zuständigkeiten genannt.
Es scheint auch eine Herausforderung zu sein, anderen Menschen die globalen Zusammenhänge zu erklären
und somit die Wichtigkeit der Arbeit auf lokaler Ebene zu verdeutlichen. Dies könne auch daran liegen, dass
Begriffe wie “Nachhaltigkeit”, “Eine Welt” oder “Entwicklungszusammenarbeit” oftmals unterschiedlich interpretiert würden.
Das Thema Gehör finden blieb ebenfalls ein großer Gesprächsgegenstand. Den Medien, (kommunalen) Politikerinnen
und der Zivilgesellschaft wurde in diesem Bereich eine große Verantwortung zugetragen. Sie könnten nicht nur dazu beitragen, dass
die Themen in der Gesellschaft wieder einen Platz finden, sondern auch zu einem oft gewünschten offenen Diskurs beitragen.
Fehlende Ressourcen in Form von Zeit und Geld spielten ebenfalls in vielen Fokusgruppen eine Rolle,
besonders bei den Migrantinnenorganisationen. Hier wurde verstärkt der Wunsch nach einer stärkeren Anerkennung und Unterstützung
seitens der politischen Entscheidungsträger*innen geäußert. Im Bereich des Fairen Handels wurde betont, dass
die Konkurrenz durch Fairtrade-Angebote im Discounter sich stetig erhöhe und das Thema auf kommunaler Ebene
weiterhin nur wenig Beachtung erfahre.

Trends

Die wohl wichtigsten Akteure bleiben weiterhin die politischen Entscheidungsträgerinnen, Medien und Netzwerke
wie das Eine Welt Netz NRW. Insbesondere durch Vernetzungsangebote, Fortbildungen und Bildungsangebote könnte es gelingen,
die Stärken des Eine Welt-Engagements weiter auszubauen und das Engagement sichtbarer zu machen.
Hierfür sollten neue Netzwerkpartnerinnen aktiv angesprochen und in wichtige Kooperationen eingebunden werden.
Eine größere Diversität und Offenheit sei dafür ausgesprochen bedeutsam. Medien sollten Themen, Aktionen
und Angebote in ihren Meldungen berücksichtigen und mehr bewerben, sodass Interessierte angesprochen werden können.
Auch für die gesellschaftliche Aufklärung kommt ihnen eine wichtige Rolle zu, die sie nur in Teilen wahrnehmen.
Politische Entscheidungsträgerinnen auf Kommunal- und Landesebene bleiben trotzdem die wichtigsten Akteurinnen,
wenn es darum geht, die Rahmenbedingungen für zukünftiges Eine Welt-Engagement zu verbessern.
Dabei geht es nicht nur um finanzielle Ausstattungen und Fördermöglichkeiten. Vielmehr sei es notwendig, dass
das Engagement anerkannt und als wichtig beachtet werde und entsprechende Ressourcen
zur Unterstützung zur Verfügung gestellt werden. Politische Entscheidungsträgerinnen könnten durch klarere Anforderungen,
nachvollziehbarere Verfahren und neue Schwerpunkte in erheblichen Maße dazu beitragen, Engagement zu erleichtern.

Methodenworkshops

4. Dezember 2020: Achtsamkeit im Engagement

Viele Engagierte überfordern sich mit Aufgaben, fühlen sich ausgelaugt, aber dennoch verantwortlich im Sinne von:
„Es macht niemand anderes, also muss ich es selbst tun“.  Aber was passiert, wenn wir Stress haben?
Welche Mechanismen können uns helfen, uns nicht zu überfordern und in eine Abwärtsspirale zu geraten?
Wie können wir es schaffen, auch uns selbst gegenüber Verantwortung zu übernehmen und auf unsere innere Stimme zu hören?
Diesen Fragen gingen 15 Eine Welt-Engagierte aus den unterschiedlichsten Kontexten am 4. Dezember 2020 auf den Grund,
indem sie ihre Aufmerksamkeit einmal nur ganz auf sich persönlich richteten.

In einem dreistündigen interaktiven Online-Workshop führte die systemische Beraterin und Burn-Out-Präventionsbegleiterin Adele Brucks
in die Ursachen und Auswirkungen von Stress ein und erläuterte dabei die Wichtigkeit von Achtsamkeit mit sich selbst. Sie erklärte
die Unterschiede zwischen positivem und toxischem Stress und schaffte ein Bewusstsein bei den Teilnehmer*innen, ab wann
Stress gesundheitsgefährdend werden kann. In praktischen Übungen lernten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Stressoren kennen.
Mit kleinen Achtsamkeitstipps und ersten Strategien zur Stressprävention und -bewältigung endete dieser kurzweilige, aber intensive Nachmittag.

24. März 2021: (Neue) Zielgruppen erreichen

„Tue Gutes und erzähle davon!“ – so ist zumindest die Vorstellung, wenn es um Öffentlichkeitsarbeit geht.
Im Austausch mit vielen Engagierten haben wir festgestellt, dass vielen Aktiven die Öffentlichkeitsarbeit schwerfällt
und oft zu Frust führt. Als Referentin konnten wir Svenja Gruszeczka gewinnen, eine junge Bloggerin und Engagierte im Tierschutz.

Sie betonte, dass gerade die Sozialen Medien seit der Pandemie noch wichtiger geworden sind und es sich dabei nicht mehr bloß um einen Trend handelt,
dem gefolgt werden sollte, sondern um tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung.

Die Teilnehmenden sollten sich unter anderem die Frage stellen, wen oder was sie mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit eigentlich erreichen wollen.
Ein hilfreiches Tool ist hierbei die Erstellung einer Persona, welche eine perfekte und erfundene Person aus der Zielgruppe darstellt.
Die erfundenen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ziele helfen die Muster im Nutzer*innenverhalten zu erkennen
und die eigene Öffentlichkeitsarbeit gezielt darauf aufzubauen.

Eine Menge praktischer Tipps, auch zu offline Medien wie Pressemitteilungen konnten gewonnen werden
und das Feedback nach dem Workshop war durchweg positiv. Engagierte, die sich z.B. aufgrund mangelnder Kenntnisse
gegen die Nutzung von Social Media entscheiden, sollen auch hier ermutigt werden diesen Weg weiterhin zu gehen.
Aufgrund der hohen Nachfrage für diesen Workshop sind zukünftig weitere Angebote geplant.

RUNDE TISCHE

Die Auswertung ist noch in Arbeit.

Zukunftswerkstätten

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Entwicklungsworkshops

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