Aufruf zur Teilnahme

Ihr setzt euch für eine global gerechte und nachhaltige Welt ein?
Dann nehmt jetzt an den Fragebögen zum Eine Welt-Engagement in NRW teil!
Helft uns, eine diverse Sichtweise auf das vielfältige Engagement zu entwickeln!

Erster Fragebogen 

Diese Befragung soll einen Überblick über die vielfältige Eine Welt-Akteurslandschaft geben
und erste Zukunftsfragen zu identifizieren. Durch eure Antworten können wir nicht nur
die Akteurslandschaft in NRW besser verstehen. Die entstehende interaktive Online-Karte
erhöht eure Sichtbarkeit und Vernetzungsmöglichkeiten, gibt Interessierten Orientierung und befördert
die Wertschätzung und Aufmerksamkeit der vielseitigen Beteiligungsformen. Zur Umfrage gelangt ihr
über den unten aufgeführten Link. Das Ausfüllen der Umfrage dauert etwa sieben Minuten.
Bitte wählt den Link, der zu euch und eurer Organisation passt. Es gibt einen Fragebogen für
1) Organisationen, Gruppen, Vereine, Initiativen, 2) Weltläden, 3) Steuerungsgruppen und 4) Kommunen.

Zweiter Fragebogen

Im zweiten Fragebogen stellen wir weiterführende Fragen zu den internen Strukturen,
Herausforderungen und Chancen sowie zu den Bedarfen und Erwartungen. Mit dem Einblick
in eure Arbeits- und Kommunikationsstruktur sowie eure Herausforderungen und Wünsche für die Zukunft
helft Ihr, das vielfältige Eine Welt-Engagement zukunftsfähig zu gestalten. Die Umfrage richtet sich
an alle ehrenamtlich sowie hauptamtlich tätigen Personen in NRW, die sich z.B. in Vereinen,
(Aktions-)Bündnissen, Initiativen, Organisationen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen, Arbeitskreisen,
Eine Welt-Gruppen, Weltläden, Hochschulgruppen, NROs, Ortsgruppen und anderen Verbänden
für die Eine Welt-Arbeit engagieren. Das Ausfüllen der Umfrage dauert etwa dreißig Minuten.
Diesmal gibt es einen Link für alle Organisationen, hier gelangt ihr zum Fragebogen.

Fokusgruppengespräche

Zwischen Juni und November 2020 wurden sieben Fokusgruppengespräche mit etwa 50 Teilnehmer*innen
aus verschiedenen Zielgruppen geführt. Vertreter*innen aus unterschiedlichen Vereinen und Bündnissen,
Themenbereichen und Städten kamen bei unseren digitalen Interviews zusammen
und wurden von Ralph Griese (finep) durch das Gespräch geführt. Zielgruppen waren
sowohl die kirchlichen Akteure, junge Initiativen, etablierte Vereine, Migrant*innenselbstorganisationen
als auch Akteure aus dem Bereich der Nachhaltigkeit und dem Fairen Handel.

Telefoninterviews

Um neben dem institutionellen Blick auch die wichtige individuelle Ebene in der Untersuchung
miteinzubeziehen, soll der Blick auf biografische Hintergründe und derzeitiges Engagement geworfen werden.
Dazu werden leitfragengestützte Telefoninterviews geführt. Fragen sind: Was hat ihr persönliches Engagement
befördert und behindert? Was erwarten Sie vom Eine Welt Netz NRW und anderen Akteuren aus Politik, Staat,
Zivilgesellschaft, Kirchen und Wissenschaft? Wie sehen Sie die aktuellen Entwicklungen im Bereich Engagement?
Was sind Trends? Vergleichbar zu den durchgeführten Telefoninterviews werden Interviews
auch mit Blick auf biografische Hintergründe und derzeitiges Engagement mit Peer-Sicht
(migrantisch, kommunal, Jugend, etc.) geführt. Durch den Peeransatz versprechen wir
uns zielgerichtetere Aussagen.

Runde tische

Um einen Gesamtüberblick über die Lage im Land zu bekommen, werden Gesprächsrunden
mit Entscheidungsträger*innen durchgeführt. Dabei können folgende Aspekte eine Rolle spielen:
Welche Informationen benötigen sie? Was möchten sie wie befördern? Welche Unterstützung brauchen sie?

Zukunftswerkstätten

Das Modell der Zukunftswerkstatt nach Robert Jungk hat zum Ziel, über kreative Methoden
in einer nicht-hierarchischen Umgebung eine innovative Atmosphäre zu schaffen, die das Querdenken anregen
und neue Wege und Lösungsansätze aufzeigen kann. Es sollen in ganz NRW drei solcher Werkstätten
mit einer heterogenen Besetzung ausgewählter Akteure organisiert werden.

workshops

Basierend auf der Analyse aus den Zukunftswerkstätten sollen vertiefende Methodenworkshops stattfinden.
Ohne bereits heute die Inhalte vor Augen haben zu können, gehen wir davon aus, dass es fachliche Inputs geben soll,
die eine starke Anwendungsrelevanz für die Akteure in NRW haben werden. Basierend auf der Analyse aus dem Projekt
sollen in weiteren Entwicklungsworkshops neue methodische Ansätze der Eine Welt-Arbeit vertieft werden.
Auch hier ist eine große Anwendungsrelevanz intendiert.